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Überblick

Wer erkältet ist, geht zum Hausarzt. Mit einem Beinbruch oder einer schweren Lebererkrankung ist man besser im Krankenhaus aufgehoben. Bei psychischen Problemen ist es ähnlich: In leichteren Fällen genügt eine Psychotherapie bei einem niedergelassenen Therapeuten. Eine Einrichtung wie die LWL-Uniklinik Hamm nimmt dagegen die besonders akuten oder schweren Fälle auf. Hier finden junge Menschen und ihre Familien Hilfe, deren psychische Probleme weit über eine kleine Krise hinausreichen. 

Die LWL-Uniklinik Hamm ist eine der größten Fachkliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland. Die Ärztinnen und Therapeuten, Erzieher und Pflegekräfte behandeln Patientinnen und Patienten im Alter von fünf bis 18 Jahren nach einem systemischen Ansatz. Klinik_Hauptgebaeude_98C8289_beschnittenSie betrachten nicht nur die Kinder und Jugendlichen selbst, sondern auch ihr Umfeld. Bei der Behandlung von Suchterkrankungen, selbstverletzendem Verhalten, Essstörungen, ADHS oder schweren Depressionen spielen die Familie oder andere soziale Gefüge eine große Rolle.

Ziel der Behandlung in der LWL-Uniklinik Hamm ist es, die Patientinnen und Patienten wieder so weit auf die eigenen Füße zu bringen, dass sie sich schnell wieder ohne professionelle Hilfe im Alltag zurechtfinden. Vor allem sollen sie nicht mehr sich selbst schaden, indem sie in alte Muster verfallen. Therapiert wird, ganz individuell je nach Krankheitsbild der Patientin oder des Patienten, mit kinderpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Ansätzen sowie ergänzend mit Fachtherapien.

Neben dem klassischen stationären Aufenthalt bietet die Klinik die gesamte Bandbreite von Behandlungsmöglichkeiten. Die erste Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und ihre Familien sind die Ambulanzen. Hier findet ein erstes Gespräch über die vorhandenen Probleme statt. Alles, was hier besprochen wird, wird vertraulich behandelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ambulanzen können auf dieser Grundlage entscheiden helfen, welcher weitere Weg der Richtige ist.

Reicht die ambulante Versorgung nicht aus, kann eine stationäre Behandlung empfohlen werden: Die Patientinnen und Patienten leben für einen längeren Zeitraum in der Klinik, werden therapeutisch unterstützt und besuchen die klinikeigene Schule. Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich in einer Tagesklinik langsam wieder an das Leben zu Hause zu gewöhnen und dabei weiter therapeutisch begleitet zu werden. Die LWL-Uniklinik bietet fünf dieser Einrichtungen in Hamm, Rheda- Wiedenbrück, Soest, Warendorf oder Bergkamen, eine weitere ist in Gütersloh in Planung. Die Nachsorge übernehmen niedergelassene Therapeutinnen und Therapeuten in enger Zusammenarbeit mit der LWL-Uniklinik Hamm.

 


 

DIE KLINIK IN ZAHLEN

 

25 Mio. Euro Budget

1 Mio. Euro Investitionen/Jahr

83.000 m² Fläche

Patientinnen und Patienten/Jahr:

3.200 ambulant
1.100 stationär
300 in Tageskliniken

200 Pflegekräfte, Erzieherinnen und Erzieher

88 Kooperationspartner

38 Ärztinnen und Ärzte

35 Psychotherapeutinnen und -therapeuten

33 Lehrerinnen und Lehrer

30 Fachtherapeutinnen und -therapeuten, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter

17 Therapie-Tiere

15 Gebäude

12 Stationen

5 Tageskliniken

2 Professuren

1 Leitbild