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Wege in die Klinik

In Deutschland werden jährlich rund 45.000 Kinder und Jugendliche kinderpsychiatrisch stationär behandelt. Die Wege in die Kliniken sind sehr vielfältig.

Viele Kinder mit schweren Störungen werden von niedergelassenen Kinderpsychiatern und Psychotherapeuten überwiesen, andere werden von Kinder- ärzten oder aus somatischen Krankenhäusern in die Klinik geschickt – zum Beispiel, weil Symptome nicht auf körperliche Ursachen zurückgeführt werden können oder die Jugendlichen an lebensbedrohlichen Essstörungen leiden.
Bei schweren Konflikten in der Schule oder zu Hause sind Vertrauenslehrer oder auch die Einrichtungen der Jugendhilfe die erste Anlaufstelle, die den Anschub für eine Behandlung in der Klinik geben können. Immer häufiger werden auch junge Menschen in akuten Krisensituationen in der Klinik aufgenommen: Mädchen zum Beispiel, die sich selbst verletzt oder sogar einen Suizid versucht haben, Kinder, die besonders aggressiv sind, oder Jugendliche, die an einer starken Suchterkrankung leiden.

Die Klinik geht ab dem ersten Tag so individuell wie möglich auf die Patientinnen und Patienten ein. Zum Team gehört seit 2010 auch die Aufnahmeassistenz. Diese ist die erste Anlaufstelle für alle, die Unterstützung in der Klinik suchen.