Schriftgröße
Die Größe der Schrift und der Grafiken lässt sich sehr einfach über den Browser vergrößern oder verkleinern. Dazu einfach die STRG/CTRL-Taste gedrückt halten (Mac: ⌘-Taste) und dann die Taste [+] (Plus) zum Vergrößern oder [–] (Minus) zum Verkleinern drücken. Mit der Kombination STRG (Mac: ⌘-Taste) und 0 (Null) wird die Schriftgröße wieder auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

[×] schließen
Patienten und Horst Göbel laufen und springenauf dem grün-gelben Airtramp herum.

Die LWL-Uniklinik Hamm ist die Ursprungsstätte der deutschen Psychomotorik. Die Fachtherapie basiert auf der Erkenntnis, dass Seele und Körper eng verknüpft sind und sich gegenseitig positiv oder auch negativ beeinflussen können. In Hamm ist Horst Göbel der Leiter der Abteilung für klinische psychomotorische Therapie (links im Bild).

zur Reportage | › zur Audioslideshow

Das Hauptgebäude der LWL-Uniklinik Hamm
Die LWL-Uniklinik Hamm ist eine der größten Fachkliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland. Die Ärztinnen und Therapeuten, Erzieher und Pflegekräfte behandeln Patientinnen und Patienten im Alter von fünf bis 18 Jahren nach einem systemischen Ansatz, betrachten also nicht nur die Kinder und Jugendlichen selbst, sondern auch ihr Umfeld.
› mehr lesen
Foto von Tom, einem Patienten in der Abteilung für Suchttherapie
Die Geschichte von Tom zeigt: Mit Hilfe und Unterstützung können junge Menschen, die in jungen Jahren drogenabhängig geworden sind, wieder auf ihren Weg zurück finden. Tom hat in der LWL-Uniklinik Hamm einen Drogenentzug gemacht hat und absolviert jetzt eine Therapie, um clean zu bleiben. Mit dieser Reportage erzählen wir seine Geschichte, in dieser Audioslideshow mit Fotos und O-Tönen kommt er selbst zu Wort.
Auf einer Wiese stehen eine blonde Frau und zwei junge Mädchen, die jeweils einen Esel und ein Pony am Strick führen.
Warum sind Tiere so gute Therapeuten? Ein Erklärungsversuch und Porträt in Bildern und Tönen über die tiergestützte Therapie in der LWL-Uniklinik Hamm.
SCHON GEWUSST? #2 – Was ist der Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater?
Sehr kurz erklärt: Ein Psychologe studiert Psychologie, eine Psychiaterin Medizin. Die Psychiaterin ist also eine Ärztin, der Psychologe nicht. Im späteren Beruf haben beide unterschiedliche Kompetenzen, zugleich aber auch viele Überlappungen. (mehr …)
Mehr lesen
Dezember 23, 2015
Kategorien
Erklärstücke
MARTIN HOLTMANN ERKLÄRT #3: Medikamente: Sinn, Unsinn, Vorurteile – und die Realität
Die gute alte Kopfschmerztablette ist das wahrscheinlich am weitesten verbreitete und alltäglichste Mittel, mit dem Symptome durch eine chemische Substanz gelindert werden können. Fast jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal ein Medikament eingenommen. Ganz anders steht es mit der Akzeptanz von Mitteln, die in der Psychiatrie verabreicht werden. Hier halten sich hartnäckig Vorurteile. (mehr …)
Mehr lesen
Dezember 20, 2015
Kategorien
Erklärstücke
SCHON GEWUSST? #1 – Forschung zu Übergewicht und Adipositas
Krankhaftes Übergewicht, die sogenannte Adipositas, ist ein sehr belastendes Phänomen für die Betroffenen, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und psychisch. Seit dem Jahr 1997 gilt Adipositas als chronische Krankheit. Etwa 14 Prozent der weltweiten Bevölkerung bringen heutzutage zu viel auf die Waage. (mehr …)
Mehr lesen
Dezember 18, 2015
Kategorien
Erklärstücke
MARTIN HOLTMANN ERKLÄRT #2: Gesellschaftliche und individuelle Akzeptanz psychischer Probleme als „echte Krankheiten“
So schockierend dieses Ereignis für viele damals auch war: Die Berichterstattung über den Suizid des Nationaltorhüters Robert Enke hatte für die Gesellschaft einen positiven Effekt. Umfragen in der Bevölkerung zufolge nehmen die Deutschen seither nämlich viel eher professionelle Hilfe bei Depressionen in Anspruch. (mehr …)
Mehr lesen
Dezember 12, 2015
Kategorien
Erklärstücke
5 FRAGEN AN… #2: Kaufmännischer Direktor Peter Eltrop
Herr Eltrop, die Gesellschaft, in der wir leben, hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Die Familienstrukturen sind loser geworden, der Druck für Kinder und Jugendliche in Schule und Ausbildung ist höher als früher. Gleichzeitig sind die Vorbehalte in der Gesellschaft gegenüber der Kinder- und Jugendpsychiatrie offenbar gesunken. Woran liegt das aus Ihrer Sicht? (mehr …)
Mehr lesen
November 28, 2015
Kategorien
Rund um die Klinik
MARTIN HOLTMANN ERKLÄRT #1: Veranlagung, Familie, Umwelt: Der „systemische Ansatz“ der LWL-Uniklinik Hamm
Psychische Krankheiten entstehen nie „einfach so“ und nie isoliert. Sie erwachsen aus einem komplexen Wechselspiel zwischen Veranlagung, Familie und Umwelt. Einerseits beeinflussen also unsere Gene, was für eine Entwicklung wir vollziehen, andererseits prägen uns auch die Menschen stark, mit denen wir schon in der frühesten Kindheit ständig zusammen sind. (mehr …)
Mehr lesen
November 14, 2015
Kategorien
Erklärstücke
FÜNF FRAGEN AN… #1: Pflegedirektor Thomas Linnemann
Herr Linnemann, eine psychiatrische Klinik wie die LWL-Uniklinik Hamm ist eine medizinische Einrichtung wie jede andere auch – und muss sich entsprechend auch mit den gleichen Herausforderungen stellen. Sie müssen effizient arbeiten und zugleich eine hohe Behandlungsqualität gewährleisten. Das geht nicht ohne gutes Personal. Wie schaffen Sie diesen Spagat mit ihren Leuten? (mehr …)
Mehr lesen
Oktober 30, 2015
Kategorien
Rund um die Klinik
Umbau im Kopf: Was während der Pubertät im Gehirn von Jugendlichen geschieht
Jugendliche sind anfälliger für psychische Erkrankungen als Erwachsene. Der Grund liegt im Kopf der Jugendlichen selbst, besser gesagt, im Gehirn. Während der Pubertät verändern sich die Strukturen in der menschlichen Schaltzentrale so tiefgreifend, dass sich Heranwachsende in dieser Entwicklungsphase ganz neuen emotionalen und kognitiven Herausforderungen stellen müssen. Damit steigt das Risiko, dass auch mal etwas schief läuft, was beim überwiegenden Teil der jungen Menschen kein Grund zur Besorgnis ist. Bei immerhin 15 bis 20 Prozent von ihnen entwickelt sich jedoch während dieser Zeit eine mehr oder minder schwerwiegende psychische Störung. (mehr …)
Mehr lesen
Oktober 23, 2015
Kategorien
Erklärstücke
Generationenwechsel, Alter, andere Krankheitsbilder: Herausforderungen für das Personal in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Mit jungen Patientinnen und Patienten zu arbeiten, die psychisch krank sind, kann eine sehr erfüllende Aufgabe sein. Gleichzeitig ist sie auch anstrengend – für die Ärzte und Therapeutinnen, die täglich mit den Jugendlichen arbeiten, aber auch und besonders für das Pflegepersonal. Es verbringt fast den kompletten Alltag mit den jungen Menschen und bekommt viel mit, von den kleinen Sorgen bis zu den ganz großen Krisen. Dieser Alltag ist ganz automatisch geprägt von immer neuen Herausforderungen und auch von Konflikten, die jeden Tag ausgehalten werden müssen. Und damit es den Patientinnen und Patienten besser geht, müssen diese Probleme Schritt für Schritt angegangen und möglichst auch gelöst werden.
Mehr lesen
Oktober 16, 2015
Kategorien
Erklärstücke
SCHWERPUNKTE #5 (2/2): Tiergestützte Therapie: Schmusen, spielen, angenommen sein (Audioslideshow)
Die Kommunikation zwischen Tieren funktioniert ganz anders als die zwischen Menschen. Deshalb ist die Begegnung mit den Hunden, Katzen, Kaninchen, Pferden und Eseln der „Eseltherapie Terhürne“ in der LWL-Uniklinik Hamm gerade für junge Menschen eine sehr positive Erfahrung. Die tiergestützte Therapie ist eine von mehreren so genannten Fachtherapien, die in der Hammer Uniklinik fest um therapeutischen Programm gehören (einen Überblick über die verschiedenen Ansätze finden Sie hier). In den Bildern und O-Tönen dieser Audioslideshow dreht sich alles um Hund, Katze & Co. – und die Frage, warum sie so gute Therapeuten sind. HINWEIS: Die Szenen wurden zum Schutz der ...
Mehr lesen
Oktober 01, 2015